Weißrussland will P2P-Kryptohandel verbieten

BITmarkets Team

Jul 04, 2023

2 min read
!BELARUS

Das belarussische Außenministerium verdoppelt seine Bemühungen um die Ausarbeitung von Gesetzesänderungen, die alle Kryptowährungs-Peer-to-Peer (P2P) in dem europäischen Land verbieten sollen.

Die offizielle Ankündigung des Ministeriums zu diesem Thema erfolgte am 2. Juli auf Telegram und besagt, dass die neue Gesetzgebung alle P2P-Krypto-Tauschbörsen für Privatpersonen verbieten wird.

Die Behörde führte den Schritt auf die steigende Cyberkriminalität im Land zurück. Seit Januar 2023 haben die örtlichen Staatsanwälte die illegalen Aktivitäten von 27 Bürgern gestoppt, die "illegale Krypto-Tauschdienste" anboten. Zur Untermauerung seiner Aussagen führte das belarussische Ministerium an, dass Krypto-P2P-Dienste "bei Betrügern gefragt sind, die gestohlene Gelder auszahlen und umwandeln und Geld an Organisatoren oder Teilnehmer an kriminellen Machenschaften überweisen."

Um die Möglichkeit des Auftretens solcher Aktivitäten auszuschließen, wird das Ministerium die Nutzung der Peer-to-Peer-Mechanismen verbieten und nur den Austausch von Kryptowährungen über Kryptobörsen zulassen, die im weißrussischen Hi-Tech-Park (HTP) registriert sind, so das Ministerium:

"Das Finanzministerium arbeitet an gesetzlichen Neuerungen, die Krypto-Tauschgeschäfte zwischen Privatpersonen verbieten. Um Transparenz und Kontrolle zu gewährleisten, werden die Bürger solche Finanztransaktionen nur über die HTP-Börsen abwickeln dürfen."

Quellen:

https://cryptopotato.com/belarus-pursues-clampdown-on-p2p-crypto-transactions-report/

https://cointelegraph.com/news/belarus-wants-to-ban-p2p-cryptocurrency-transactions

https://decrypt.co/147217/belarus-crypto-ban-p2p-transactions-fraud

https://t.me/pressmvd/8643

Schlagworte: Crypto news
Last Updated: Apr 13, 2026