NYSE enthüllt verschwundene Satoshi-Statue

BITmarkets Team

Dec 11, 2025

3 min read
11.12.25.04
Die New Yorker Börse (NYSE), die lange Zeit als eine Bastion des traditionellen Finanzwesens galt, hat einen Schritt getan, der einst als unwahrscheinlich galt. Eine neue "verschwindende" Statue von Satoshi Nakamoto - dem Autor des Bitcoin-Whitepapers und der anonymen Figur hinter einer Finanzrevolution - steht jetzt vor ihrem Gebäude.

Das von der italienischen Künstlerin Valentina Picozzi geschaffene Werk ist das sechste in einer weltweiten Serie von 21 geplanten Installationen. Weitere sind in der Schweiz, El Salvador, Japan, Vietnam und Miami zu sehen, die alle die wachsende Rolle von Kryptowährungen in der heutigen Wirtschaft hervorheben.

Wall Street ändert den Ton vom Tabu zur gemeinsamen Basis

Vor einigen Jahren war Kryptowährung an der Wall Street fast ein verbotenes Wort. Heute beschreibt die Börse selbst die Installation auf X als "gemeinsame Basis zwischen neuen Systemen und etablierten Institutionen." Die Arbeit wurde von der Bitcoin-Firma Twenty One Capital nach New York gebracht, die gerade den Handel aufgenommen hat.

Für Picozzi ist die New Yorker Installation ein Meilenstein. Die als Satoshigallery bekannte Künstlerin bezeichnete die Platzierung als "überwältigend". Die Enthüllung fällt auch symbolisch mit dem Jahrestag der Bitcoin-Mailingliste zusammen, die am 10. Dezember 2008 ins Leben gerufen wurde.

Vom Genesis-Block zum Multimilliarden-Dollar-Markt

Am 3. Januar 2009 schürfte Satoshi Nakamoto den Genesis-Block - die ersten 50 Bitcoins, die jemals geschaffen wurden - und legte damit den Grundstein für eine völlig neue Industrie. Weniger als ein Jahr später wurde der erste dokumentierte Kauf mit einer Kryptowährung getätigt: Laszlo Hanyecz zahlte 10.000 BTC für zwei Pizzen, ein Moment, der heute als Bitcoin-Pizza-Tag gefeiert wird.

Die folgenden Jahre brachten Hinterfragung und Skepsis. Aufsichtsbehörden und Banken stellten die Technologie in Frage, und Initiativen wie die Operation Chokepoint 2.0 versuchten, den Zugang zu traditionellen Bankdienstleistungen zu beschränken. Mit der Zeit wendete sich das Blatt. Ehemalige Skeptiker, darunter der CEO von BlackRock, Larry Fink, wurden zu Befürwortern. Heute konkurrieren die Institute darum, die überzeugendsten Bitcoin-ETFs anzubieten. Nach Angaben von Bitbo halten öffentliche und private Einrichtungen, Regierungen und Fonds inzwischen über 3,7 Millionen BTC im Wert von mehr als 336 Milliarden Dollar.

Ein globales Statuen-Netzwerk zu Ehren der Dezentralisierung

Picozzi will 21 Statuen herstellen - als Spiegelbild der 21 Millionen Bitcoin. "Die Statue vermittelt ein Gefühl des Verschwindens", erklärt sie. "Satoshi lebt zwischen den Zeilen - im Code der Blockchain, die das erste wirklich dezentrale Zahlungssystem eingeführt hat."

Die Installationen erinnern an die Ursprünge von Bitcoin: keine zentrale Autorität, kein einzelnes Gesicht, sondern eine Idee, die durch die Anonymität ihres Schöpfers bewahrt wird.

Quellen:

https://x.com/NYSE/status/1998898609014665339?s=20

https://x.com/satoshigallery/status/1998899238978343190

https://bitbo.io/treasuries/

https://x.com/satoshigallery/status/1996337413107614135

Schlagworte: Crypto news
Last Updated: Apr 13, 2026