BITmarkets Team
May 24, 2023
Der japanische Gesetzgeber hat beschlossen, ab dem ersten Juni strengere Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) bei Kryptowährungstransaktionen durchzusetzen.
Nach Angaben des lokalen Medienunternehmens Kyodo News hat das japanische Parlament offiziell beschlossen, ab dem nächsten Monat strengere AML-Regeln einzuführen, die darauf abzielen, den japanischen Rechtsrahmen für Kryptowährungen mit den globalen Vorschriften zu synchronisieren.
Berichten zufolge soll ein wesentliches Element der neuen Maßnahmen die Durchsetzung der "Travel Rule" sein, mit der kriminelle Erlöse aufgespürt werden können.
Diese Regel verlangt, dass jedes Finanzinstitut, das einen Krypto-Transfer von mehr als 3.000 Dollar abwickelt, der Empfängerbörse oder -institution Kundeninformationen zur Verfügung stellt. Die Daten sollten den Namen und die Adresse sowohl des Absenders als auch des Empfängers sowie weitere Kontoinformationen enthalten.
Japan ist seit langem ein Befürworter der Einführung digitaler Währungen, da es eines der ersten Länder war, das Kryptowährungen als Eigentum legalisierte. Dennoch gehören die Krypto-Bestimmungen in der asiatischen Nation zu den strengsten auf globaler Ebene.
Quellen:
https://cointelegraph.com/news/japan-crypto-aml-measures-start-in-june
https://blockworks.co/news/japan-crypto-anti-money-laundering-rules