BITmarkets Team
Dec 05, 2025
Während der IWF anerkennt, dass die laufenden regulatorischen Entwicklungen dazu beitragen könnten, die Risiken für die makrofinanzielle Stabilität zu begrenzen, betont er, dass das Gesamtumfeld nach wie vor sehr "fragmentiert" ist, sowohl in der Art und Weise, wie die politischen Entscheidungsträger das Thema angehen, als auch in der Art und Weise, wie Stablecoins strukturiert und ausgegeben werden.
Die Organisation warnte, dass "die Verbreitung neuer Stablecoins über verschiedene Blockchains und Börsen Bedenken über Ineffizienzen aufgrund eines potenziellen Mangels an Interoperabilität aufwirft", und fügte hinzu, dass unterschiedliche nationale Rahmenbedingungen "aufgrund unterschiedlicher regulatorischer Behandlung und Transaktionshürden zu Hindernissen in den einzelnen Ländern führen könnten"
Der Bericht betonte, dass die Regulierung zwar eine wichtige Rolle spiele, aber auch tiefergehende strukturelle Schutzmaßnahmen erforderlich seien. Der IWF stellte fest: "Obwohl die Regulierung von Stablecoins den Behörden hilft, [bestimmte] Risiken anzugehen, sollten starke makropolitische Maßnahmen und robuste Institutionen [...] die erste Verteidigungslinie sein [...] Internationale Koordination bleibt der Schlüssel zur Lösung dieser Probleme."
Der IWF erläuterte, wie die beiden nach Marktkapitalisierung größten Stablecoins - USDT und USDC - ihre Unterstützung erhalten. Beide stützen sich in erster Linie auf kurzfristige US-Treasurys, durch Treasurys besicherte Reverse-Repo-Positionen und Bankeinlagen. Dem Bericht zufolge stammen rund 40 % der USDC-Reserven und etwa 75 % der USDT-Reserven aus kurzfristigen Schatzanweisungen, während Tether ebenfalls etwa 5 % seiner Deckung auf Bitcoin verwendet.
Die meisten Stablecoins, die heute im Umlauf sind, sind an den US-Dollar gekoppelt, obwohl einige Emittenten Alternativen anbieten, die an andere Währungen wie den Euro gebunden sind. Im Dezember überstieg der Gesamtmarkt für Stablecoins 300 Milliarden Dollar.
Nach der Unterzeichnung des GENIUS Act in den USA im Juli haben die Regulierungsbehörden eine breite politische Struktur für Stablecoins im Zahlungsverkehr vorbereitet. Nach Angaben des Blockchain-Sicherheitsunternehmens CertiK haben sich diese Bemühungen bereits darauf ausgewirkt, wie die Liquidität verteilt wird, wobei sich unterschiedliche Pools für US und EU-denominierte Stablecoins.
Quellen:
https://cointelegraph.com/news/imf-guidelines-stablecoin-risks-regulations
https://www.imf.org/en/-/media/files/publications/dp/2025/english/usea.pdf