BITmarkets Team
Sep 01, 2023
Grayscale Investments hat einen entscheidenden Sieg in seinem Bestreben errungen, seinen außerbörslich gehandelten Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) in einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETF) umzuwandeln, und zwar gegen die United States Securities and Exchange Commission (SEC).
Die SEC hatte zuvor den GBTC-Antrag mit der Begründung abgelehnt, die Produkte seien nicht "zur Verhinderung von betrügerischen und manipulativen Handlungen und Praktiken konzipiert". Grayscale reichte später Klage ein, und die Entscheidung wurde aufgehoben.
Gerichtsunterlagen zufolge gab Richterin Neomi Rao vom U.S. Court of Appeals am 29. August dem Antrag von Grayscale auf Überprüfung statt und hob das Urteil der SEC auf, mit dem der Antrag auf Aufnahme in den GBTC abgelehnt wurde.
Zuvor hatte Richterin Rao festgestellt, dass die SEC "keine Erklärung" dafür geliefert habe, warum Grayscale sich geirrt habe. Die Anordnung garantiert jedoch nicht die eventuelle Notierung eines Grayscale-Spot-Bitcoin-ETFs.
Grayscale-CEO Michael Sonnenshein erklärte auf X (zuvor Twitter), dass das Rechtsteam des Unternehmens die Gerichtsentscheidung "aktiv prüft".
Der Versuch von Grayscale, GBTC in einen Spot-ETF umzuwandeln, wurde am 29. Juni 2022 von der SEC abgelehnt. Am folgenden Tag reichte Grayscales oberster Rechtsstratege, der ehemalige US-Generalstaatsanwalt Donald B. Verrilli Jr, eine Petition an den United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit mit der Bitte um Überprüfung ein.
Sonnenshein erklärte damals in einer Erklärung, dass das Unternehmen "zutiefst enttäuscht" sei und mit der Entscheidung der SEC, seinen Antrag abzulehnen, "vehement nicht einverstanden" sei.
Quellen
https://cointelegraph.com/news/grayscale-wins-sec-lawsuit
https://www.wsj.com/finance/regulation/grayscale-wins-lawsuit-against-sec-over-bitcoin-etf-1b305cfa
https://www.docdroid.net/vrehbKf/dc-cir-22-1142-01208547571-0-pdf