BITmarkets Team
Apr 18, 2026
Berichten zufolge sind an der vorgeschlagenen Qivalis-Stablecoin-Initiative, die 2025 gestartet werden soll, große Institutionen wie ING und UniCredit beteiligt. Das Projekt ist auf den EU-Rahmen für Märkte für Krypto-Vermögenswerte abgestimmt, die Einführung wird für die zweite Hälfte des Jahres 2026 erwartet.
„Das ist es, was wir brauchen, und das ist es, was wir wollen“, sagte Lescure und fügte hinzu: „Ich ermutige die Banken außerdem nachdrücklich, die Einführung tokenisierter Einlagen weiter zu prüfen.“
Die Initiative spiegelt die wachsende Besorgnis in Europa über das Ungleichgewicht auf dem Stablecoin-Markt wider, der derzeit von auf den Dollar lautenden Vermögenswerten wie Tether (USDT) und USD Coin (USDC). Diese Token machen zusammen einen erheblichen Anteil der weltweiten Stablecoin-Marktkapitalisierung aus, wobei allein USDT fast 186 Milliarden US-Dollar erreicht.
Lescure merkte an, dass der relativ begrenzte Umfang eurobasierter Stablecoins nach wie vor „nicht zufriedenstellend“ sei, und betonte die Dringlichkeit, eine wettbewerbsfähige Alternative innerhalb des europäischen Finanzsystems aufzubauen. Diese Ansicht teilt auch François Villeroy de Galhau, der auf Tokenisierung und Stablecoins als zentrale Themen hingewiesen hat, die die Finanzlandschaft in den kommenden Jahren prägen werden, insbesondere da die Blockchain-Infrastruktur weiter an Bedeutung gewinnt.
Trotz zunehmender Dynamik bleiben regulatorische Fragen ungelöst, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob Stablecoins Renditen bieten sollten. Europäische Entscheidungsträger, darunter Vertreter der Zentralbanken, haben Bedenken geäußert, dass verzinsliche Stablecoins finanzielle Instabilität hervorrufen könnten.
Das Thema erweist sich auch in den Vereinigten Staaten als umstritten, wo der Gesetzgeber weiterhin über zentrale Aspekte der Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes debattiert. Meinungsverschiedenheiten über Stablecoin-Renditen, tokenisierte Aktien und umfassendere regulatorische Schutzmaßnahmen haben den Fortschritt verlangsamt und lassen Unsicherheit darüber bestehen, wie diese Produkte in den wichtigsten Märkten reguliert werden.
Quellen:
https://cointelegraph.com/news/french-finance-minister-euro-pegged-stablecoins