BITmarkets Team
Sep 11, 2025
Der Kryptowährungsmarkt ist in den letzten Monaten optimistisch geblieben, wobei führende Werte eine starke Dynamik entwickelt haben. Ethereum stand an der Spitze dieser Rallye, kletterte seit seinem Tief im April um mehr als 250 % und übertraf sein bisheriges Allzeithoch bei 4.867 $.
Anfang Juli wurde ein potenzielles Einstiegs-Setup hervorgehoben, das daraufhin Gewinne von rund 80 % erzielte. Die entscheidende Frage ist nun, wohin sich der Ethereum-Kurs von hier aus entwickeln könnte.

ETHUSD - 1 Day Time Frame
Da Ethereum auf einem hohen Niveau gehandelt wird, sehen einige Marktteilnehmer derzeit eher eine potenzielle Verkaufsmöglichkeit als eine Kaufgelegenheit. Sowohl bullishe als auch bearishe Szenarien hängen jedoch von klar definierten Signalen ab.
Auf dem wöchentlichen Zeitrahmen bleibt die blau markierte Unterstützungszone von zentraler Bedeutung. Sollte ein Wochenschlusskurs unterhalb der unteren Begrenzung dieser Zone liegen, könnte dies die Voraussetzungen für eine rückläufige Entwicklung schaffen. Für den Moment ist die allgemeine zinsbullische Struktur noch intakt. Diejenigen, die auf eine Bestätigung des weiteren Aufwärtstrends warten, könnten auf einen entscheidenden Schlusskurs oberhalb der orangefarbenen Widerstandszone warten.
Angesichts der jüngsten Verlangsamung des Momentums könnte eine mögliche Abfolge einen kurzfristigen Rückgang beinhalten, der die Liquiditätsniveaus auf der Verkaufsseite durchbricht, gefolgt von einer Erholungsbewegung. Dieser Weg könnte die Integrität der wöchentlichen Unterstützungszone aufrechterhalten und gleichzeitig das Potenzial für eine Fortsetzung nach oben signalisieren.
In einem zinsbullischen Szenario könnten die nächsten Ziele das Allzeithoch von Ethereum umfassen, gefolgt von den psychologischen Meilensteinen von 5.000 und 5.500 $. Da oberhalb des ehemaligen Allzeithochs keine vorherige Liquidität vorhanden ist, könnten diese Niveaus als natürliche Anhaltspunkte fungieren.
Bestätigen sich hingegen die bärischen Bedingungen, ist eine Korrektur in Richtung der 3.000-Dollar-Marke nicht auszuschließen.