BITmarkets Team
Oct 28, 2025
Debopama Sen, Citis Leiterin der Zahlungsabteilung, sagte, dass die Nachfrage nach Programmierbarkeit, bedingter Abwicklung, ständiger Verfügbarkeit von Zahlungen und schnellerer Verarbeitung steigt. Sie merkte an, dass Citi "Lösungen erforscht, um Onchain Stablecoin-Zahlungen für unsere Kunden zu ermöglichen", und fügte hinzu: "Stablecoins werden ein weiterer Enabler im digitalen Zahlungsökosystem sein, und sie werden dazu beitragen, den Raum zu vergrößern, sie werden dazu beitragen, die Funktionalität für unsere Kunden zu vergrößern."
Der wachsende Fokus der Bank kommt kurz nachdem sie ihre Aussichten für den Sektor drastisch revidiert hat. Die Citi geht nun davon aus, dass der Stablecoin-Markt bis 2030 auf 4 Billionen Dollar anwachsen könnte, verglichen mit etwa 315 Milliarden Dollar heute.
Der GENIUS Act - der eine klare regulatorische Grundlage für Stablecoins bildet und Anfang 2027 vollständig in Kraft tritt - hat traditionelle Finanzinstitute dazu veranlasst, die Entwicklung in diesem Bereich zu beschleunigen. Die Citigroup gesellt sich nun zu JPMorgan, der Bank of America und anderen, die Stablecoin-bezogene Dienstleistungen erforschen. Selbst der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, der in der Vergangenheit skeptisch gegenüber Kryptowährungen war, erklärte kürzlich, dass die Bank "plant, sich an der Entwicklung von Stablecoins zu beteiligen".
Auch auf den Kapitalmärkten steigt die Begeisterung für Stablecoins. Circle, das Unternehmen hinter USDC - dem zweitgrößten an den Dollar gekoppelten Stablecoin - absolvierte Anfang des Jahres eine äußerst erfolgreiche Börsennotierung, bei der die Aktien bei ihrem Debüt einen Sprung von 167 % verzeichneten.
Die aktuelle Marktbewertung von Circle liegt bei rund 35 Mrd. US-Dollar und unterstreicht, wie schnell dieses Segment der digitalen Vermögenswertbranche weiter wächst.
Quellen:
https://cointelegraph.com/news/citi-coinbase-stablecoin-payments-forecast-2030