China bekräftigt Krypto-Verbot und kennzeichnet Stablecoins als riskant

BITmarkets Team

Dec 01, 2025

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1.12.25.01
Die chinesische Zentralbank hat ihr seit langem bestehendes Verbot von Geschäften mit digitalen Vermögenswerten bekräftigt und unterstrichen, dass jegliche Aktivitäten mit virtuellen Währungen im Land illegal bleiben. Nach einer Sitzung am vergangenen Freitag wies die People's Bank of China (PBoC) auch auf die erhöhten Risiken im Zusammenhang mit Stablecoins hin und signalisierte, dass eine Aufweichung der regulatorischen Haltung unwahrscheinlich ist.

Virtuelle Währungen bleiben illegale Finanzaktivitäten

In ihrer Erklärung bekräftigte die PBoC, dass virtuelle Währungen nicht den gleichen rechtlichen Status wie Fiat-Geld haben und daher "nicht als Währung auf dem Markt verwendet werden sollten und können". Die Bank betonte, dass alle Geschäftsaktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen als illegale Finanzaktivitäten gelten.

Stablecoins unter verschärfter Beobachtung

Die PBoC warnte weiter, dass Stablecoins wichtige Standards nicht erfüllen, darunter die Anforderungen an die Kundenverifizierung und die Geldwäschebekämpfung. Diese Lücken bergen "ein erhebliches Risiko, dass sie zur Geldwäsche, zur Mittelbeschaffung oder für illegale grenzüberschreitende Überweisungen verwendet werden", so die Zentralbank.

Starke Durchsetzung trotz globaler regulatorischer Veränderungen

Die Behörden betonten, dass sie die Aufsicht weiter verschärfen werden, um finanzielle Risiken zu vermeiden und die strikte Einhaltung bestehender Verbote sicherzustellen. Diese Haltung kommt zu einer Zeit, in der andere wichtige Rechtssysteme - von den Vereinigten Staaten bis zur EU - eine regulierte Integration von digitalen Vermögenswerten in die Mainstream-Finanzwelt anstreben.

China hält unterdessen an seinem seit 2021 bestehenden umfassenden Verbot fest, das sowohl den Handel als auch das Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen umfasst. Trotzdem besteht der Untergrundmarkt weiter. Berichten, u.a. von Yahoo! Finance, zufolge haben chinesische Händler immer noch Zugang zu den Märkten über außerbörsliche Anbieter und Telegram-Gruppen, die von Nachbarländern wie Südkorea und Japan aus operieren.

Bitcoin-Mining erlebt trotz Verbot einen Aufschwung

Obwohl das Mining 2021 verboten wurde, hat sich China wieder zu einem wichtigen Bitcoin-Mining-Hub entwickelt. Das Land rangiert derzeit weltweit an dritter Stelle bei der Hash-Rate, hinter den Vereinigten Staaten und Russland. Nachdem der Anteil Chinas im Jahr 2021 auf Null gesunken war, ist er in diesem Jahr wieder auf über 14 % gestiegen.

Fokus liegt weiterhin auf der Entwicklung des digitalen Yuan

Während sich die globalen Märkte auf regulierte Blockchain-Integrationen stürzen, treibt Peking seine digitale Zentralbankwährung, den e-CNY, weiter voran. Pilotprogramme für den digitalen Yuan werden auf Städte und öffentliche Zahlungssysteme ausgeweitet und markieren Chinas bevorzugten Weg für digitale Finanzen.

Quellen:

https://www.nbd.com.cn/articles/2025-11-29/4161822.html

https://finance.yahoo.com/news/china-doubles-down-crypto-ban-180727521.html

https://finance.yahoo.com/news/experts-doubt-china-lift-bitcoin-093000069.html

https://www.theblock.co/post/380811/chinas-central-bank-reaffirms-crypto-ban-flags-stablecoin-risks-following-multi-agency-meeting

Schlagworte: Crypto news
Last Updated: Apr 12, 2026